Laurenz Schmitt
Rechtsanwalt, Partner
Sprachen
Deutsch, EnglischLaurenz Schmitt ist Gründungspartner von SRP. Er ist vertritt Mandanten bei Streitigkeiten vor Gerichten und Schiedsgerichten. Außerdem ist er als Schiedsrichter und Vorstand einer Privatstiftung tätig.
Ausbildung und Karriere
Laurenz Schmitt war 20 Jahre Partner am Münchener Standort einer internationalen Großkanzlei im Bereich Dispute Resolution, bevor er sich 2015 selbständig machte. 2019 gründete er mit Max Reichert die Kanzlei SRP. Er lebt mit seiner Frau in München.
Erfahrungen
Berater- und Organhaftung
Rechtsanwalt bei komplexen Streitigkeiten im Zusammenhang mit ehemaliger Mandatstätigkeit – Gesamtstreitwert ca. 8 Mio. €
- SRP vertritt einen Rechtsanwalt in einer vielschichtigen Auseinandersetzung um Ansprüche aus seiner früheren Mandatstätigkeit. Der Fall ist geprägt von internationalen gesellschaftsrechtlichen Strukturen, der Übertragung erheblicher Vermögenswerte im Rahmen eines Erbfalls sowie grenzüberschreitenden Investitionen mit Bezügen zur Schweiz und den US Virgin Islands.
- Die Streitigkeit umfasst rund 15 miteinander verflochtene und sich gegenseitig bedingende Gerichtsverfahren, darunter drei Verfahren vor dem Bundesgerichtshof. Im Mittelpunkt stehen insbesondere:
- Abwehr von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen durch den Einsatz sämtlicher zwangsvollstreckungsrechtlicher Rechtsbehelfe der ZPO sowie materieller Einwendungen in mehreren einstweiligen Verfügungen,
- Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen infolge von auf falschen Behauptungen beruhenden Strafanzeigen und sittenwidrigen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen,
- Abwehr umfangreicher Schadensersatzklagen.
- Die Verfahren werfen grundlegende gesellschafts- und prozessrechtliche Fragen auf, darunter:
- Erlöschen einer GmbH & Co. KG nach dem Tod eines Gesellschafters;
- Grundsatzfragen zur Partei- und Prozessfähigkeit einer Gesellschaft;
- Wirksamkeit streitiger Gesellschafterbeschlüsse über den Ausschluss von Gesellschaftern sowie die Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern;
- Anwendung der Lehre der fehlerhaften Organschaft;
- Sittenwidrigkeit der Zwangsvollstreckung unter missbräuchlicher Ausnutzung formeller Rechtspositionen.
Beteiligungsgesellschaft bei Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen gegen Steuerberatungsgesellschaft wegen Beratungsfehler > 5 Mio. €
Mittelständische Anwaltskanzlei bei der Abwehr von deliktischen Schadensersatzansprüchen eines Insolvenzverwalters > 5 Mio. €
SRP vertritt eine mittelständische deutsche Anwaltskanzlei bei der Abwehr von deliktischen Schadensersatzansprüchen eines Insolvenzverwalters über das Vermögen eines Mandanten der Kanzlei wegen angeblicher Beteiligung an Bankrottstraftaten.
Indisches Solarunternehmen bei Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen aus Anwaltshaftung bei Schiedsverfahren, Streitwert > 10 Mio. €
SRP vertritt ein indisches Solarunternehmen bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen gegen einen auf Schiedsverfahrensrecht spezialisierten deutschen Rechtsanwalt wegen Beratungsfehlern im Rahmen eines DIS-Schiedsverfahrens gegen einen Käufer von Solarzellen auf Zahlung des Kaufpreises nach pflichtwidriger Verweigerung der Abnahme von Solarzellen.
Post-M&A Streitigkeiten
SRP vertritt einen Private Equity Fond in drei DIS-Schiedsverfahren wegen arglistiger Täuschung durch die Verkäufer beim Verkauf eines Cybersecurity-Startups.
- SRP erwirkte in einem ersten DIS-Schiedsverfahren einen Schiedsspruch, der die Verkäufer und die W&I-Versicherungen zur Zahlung von insgesamt rund 30 Mio. € Schadensersatz verurteilte. Das Verfahren wurde nach den DIS-Regeln für Beschleunigte Schiedsverfahren geführt – mit Beteiligung von insgesamt acht Parteien, drei Expertengutachten und komplexer Beweisführung.
- Die zwei weiteren DIS-Schiedsverfahren betreffen den vermeintlich weiteren Kaufpreiszahlungsanspruch der arglistig täuschenden Verkäufer und die Geschäftsführervergütung des Gründers, ehemaligen Geschäftsführers und täuschenden Mit-Verkäufers des Targets.
NASDAQ-Unternehmen bei internal investigation und post M&A-Schiedsverfahren > 20 Mio. €
Laurenz Schmitt und Maximilian Reichert führten in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft eine Internal Investigation im Zusammenhang mit Verstößen gegen die EU-Chemikalien-VO bei der Zielgesellschaft durch und vertraten die Käuferin (ein am NASDAQ gelisteten US-Luftfahrtunternehmens) bei der Durchsetzung von Schadensersatz- und Garantieansprüchen gegen den deutschen Verkäufer u.a. wegen arglistiger Täuschung im Zusammenhang mit dem Abschluss des Unternehmenskaufvertrages im Rahmen eines Post-M&A-Schiedsverfahrens.
Verkäufer gegen Vorwurf arglistiger Täuschung bei Unternehmenskauf > 80 Mio. €
SRP vertrat einen Verkäufer im Rahmen eines Post-M&A-Verfahrens wegen des Vorwurfs angeblicher arglistiger Täuschung beim Abschluss des Unternehmenskaufvertrags. Insbesondere wehrte er geltend gemachte Rückabwicklungsansprüche ab, verhandelte einen Vergleich und koordinierte mit den Strafverteidigern des Verkäufers die strafrechtliche Verteidigung im Rahmen staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen.
Cum-Ex Streitigkeiten
Marktteilnehmer bei Abwehr von Ansprüchen wegen angeblicher Beteiligung an cum-ex-Geschäften > 500 Mio. €
SRP vertritt einen Marktteilnehmer, dem die Beteiligung an cum-ex-Geschäften vorgeworfen wird, bei der Abwehr von Ansprüchen (im dreistelligen Millionenbereich) anderer Beteiligter sowie der Absicherung möglicher Regressansprüche gegen weitere Beteiligte und ehemalige Berater.
Gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten
US-amerikanisches Telekommunikationsunternehmen bei gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten (streitige Gesellschafterversammlungen, einstweilige Verfügungsverfahren, Schiedsverfahren, Aufhebungsverfahren), Streitwert insgesamt > 500 Mio. €
SRP vertritt ein US-amerikanisches Telekommunikationsunternehmen bei (grenzüberschreitenden) gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten im Rahmen eines Joint Ventures zum Aufbau eines Satelliten-Netzwerks. Insbesondere bei
- streitigen Gesellschafterversammlungen,
- zahlreichen einstweiligen Verfügungsverfahren,
- mehr als zwanzig DIS- und ICC-Schiedsverfahren, und
- Aufhebungsverfahren gegen Schiedssprüche.
Inhaltliche Schwerpunkte sind
- Abberufung von Geschäftsführern aus wichtigem Grund,
- Einziehung von Gesellschaftsanteilen aus wichtigem Grund,
- Ermittlung der Abfindung,
- Schadenersatzansprüche gegen Geschäftsführer und Gesellschafter,
- Auflösung der Gesellschaft; und
- Frequenznutzungsrechte.
Deutscher LKW-Hersteller in aktienrechtlichem Spruchverfahren Streitwert > 200 Mio. €
Mittelständisches IT-Unternehmen bei Gesellschafterstreit zwischen Gesellschafter-Geschäftsführern, Streitwert > 10 Mio. €
SRP vertrat ein mittelständisches Unternehmen bei einem heftig geführten Streit zwischen den beiden Gesellschafter-Geschäftsführern vertrat. Die Streitigkeit erstreckte sich auf zahlreiche einstweilige Verfügungs-, Arrest- und Hauptsacheverfahren. Inhaltliche Schwerpunkte waren insbesondere die Abberufung von Geschäftsführern aus wichtigem Grund, die Einziehung von Gesellschaftsanteilen aus wichtigem Grund und die Ermittlung der Abfindung.
Handelsrechtliche Streitigkeiten
International tätige Elektronikmarkt-Gruppe bei sämtlichen streitigen Auseinandersetzungen.
SRP ist exklusiver Berater und Prozessvertreter einer international tätigen Elektronikmarkt-Gruppe für sämtliche streitigen Auseinandersetzungen.
Management-Beteiligung
Durchsetzung von Ansprüchen eines Geschäftsführers gegen Unternehmensgruppe aus Management-Beteiligungsvertrag > 10 Mio. €
Compliance Streitigkeiten
Investmentbanker bei der Durchsetzung deliktischer Schadensersatzansprüche gegen deutsche Großbank > 150 Mio. €
SRP berät einen ehemaligen Investmentbanker bei der Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen im dreistelligen Millionenbereich gegen eine deutsche Großbank wegen der Erhebung falscher Compliance-Vorwürfe.
Immobilienstiftung bei der Abwehr von Schadensersatzansprüchen, Streitwert > 100 Mio. €
Deutsche Stiftung bei der Abwehr von Schadensersatzansprüche nach gescheitertem spin-off, Streitwert > 100 Mio. €
SRP vertrat deutsche Stiftung bei der Abwehr von Schadensersatzansprüchen gegen ehemaliges Management Team nach gescheitertem spin-off unter Verstoß gegen Gemeinnützigkeitsrecht. Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen gegen anwaltliche Berater.